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Audax Randonneurs Allemagne Region Breisgau!

Audax Randonneurs Allemagne (ARA) Breisgau ist eine private Initiative, die im Raum Freiburg für alle Freunde des Langstreckenradfahrens Brevets von 200 bis 600 Kilometer organisiert.

Jura-Brevet

Datum
Mo., 10. 06. 2024
Jura-Brevet 2024

Mag sein, dass wir in einer Phase leben, wo man nur noch das Schlimmste befürchtet: Kriege ohne Aussicht auf ein Ende, die Erosion der Demokratie und der Klimawandel mit Regen, Regen und nochmals Regen. Am liebsten zieht man sich die Decke über den Kopf und bleibt im Bett. Wer dennoch zum Jura-Brevet am 8. Juni erschien, konnte zwei wesentliche Erfahrungen machen:

  • Die Meteorologen verstehen ihr Handwerk: wenn Schauer, Gewitter und Wolkenbrüche im Jura angekündigt werden, dann kommen die auch.
  • Es muss nicht immer das Schlimmste eintreten.

Insgesamt, so darf man nach 600 Kilometern sagen, war es kein leichtes Brevet, aber über weite Strecken auch eine Genussfahrt in kurz-kurz. Selbst in der Nacht auf 1000 Metern Höhe waren die Temperaturen wohlig warm, trotz gelegentlicher Schauer. Landschaftlich ist das Jura ohnehin spektakulär und immer einen Besuch wert. Wer am Samstagmorgen im Bett blieb, muss sich leider sagen lassen, dass es viel verpasst hat.

Und noch eine schlechte Nachricht für die Anhänger der männlichen Dominanz und frohe Nachricht für alle anderen: zum wiederholten Mal war es eine Frau, die mit großem Abstand ale Erste ins Ziel kam, dieses Mal vier Stunden vor dem zweiten Finisher. Chapeau!

Von Vollmond zu Vollmond

Datum
Fr., 31. 05. 2024
Vogesen-Brevet

Gefühlt war fast noch mitten in der Nacht, als sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Vogesen-Brevets zum Frühstück einfanden: zum ersten Mal fand der Start für die 400-km-Runde morgens um 5 Uhr statt. Und tatsächlich ließ sich der Morgen sehr gut an: Die Fahrt durch den Nebel Richtung Westen verlief unter dem verblassenden Vollmond und einem grandiosen Sonnenaufgang. Beste Voraussetzungen für diesen schweren Tag in den Vogesen.

Das Wetter wurde den geweckten Erwartungen jedoch nicht gerecht: nach und nach verdüsterte sich der Himmel, bis in der Vorbergzone die ersten Regentropfen fielen. So blieb es dann auch. Ein Schauer löste den anderen ab und die regenfreien Phasen reichten gerade aus, um die Trikots anzutrockenen.

Neu war auch die Gravel-Alternative: schwer und gespickt mit etlichen Rampen, aber über lange Distanz fast verkehrsfrei. Nach Meinung der Teilnehmer eine "Traumstrecke"... Wir werden sie nicht zum letzten Mal gefahren sein.

Zum Abend hin klarte der Himmel glücklicherweise wieder auf und die frühe Startzeit erwies sich als großer Vorteil: vielen blieb eine lange Nachtfahrt erspart. Und auf dem Weg nach Freiburg kam er wieder zum Vorschein, der fast noch volle Vollmond.

Breisgau-Brevet: ein Bad in der Sonne

Datum
Do., 18. 04. 2024
Breisgau-Gravel-Brevet

"Das haben wir uns verdient", war aus dem Munde derer zu hören, die beim Ventoux-Brevet gezittert und geflucht haben - und wirklich: krasser hätte der Gegensatz zwischen dem Breisgau-Brevet und dem Ventoux-Brevet kaum sein können: am 13. April herrschten sommerliche Temperaturen. Selbst im Hochschwarzwald war kurz-kurz angesagt. Auch der Wind im Rheintal schien ein Einsehen zu haben - es war eine leichte Brise von vorn, nicht mehr.

Neu war bei der diesjährigen Veranstaltung die Gravel-Variante, die mit einem Schotteranteil ca. 20 km neue Perspektiven aufs Breisgau, insbesondere die Region um Furtwangen herum, eröffnete. Das Feedback war rundweg positiv. Allerdings möchte man sich nicht ausmalen, wie die Strecke unter den Bedingungen des Ventoux-Brevets gewesen wären... Ein Sonnenbrand jedoch wäre den Teilnehmerinnen und Teilnehmern definitiv erspart geblieben.

Das Resultat kann sich sehen lassen: 94 neue Homologationen sind hinzugekommen.

Video-Impressionen von Daniel Bürgin

Das Ventoux-Brevet: eine wettertechnische Punktlandung

Datum
Di., 02. 04. 2024

Ventoux-Brevet 2024Wie bestellt, um den Mythos des Ventoux-Brevets trotz Klimawandel zu wahren, fielen die Temperaturen pünktlich zum 27. März in den Keller. Das allerdings wäre nicht das Schlimmste gewesen: hinzu gesellten sich stundenlange Niederschläge, teils auch als Schneeregen, und böiger Wind, der nicht selten Sturmstärke erreichen konnte. Natürlich kam er von vorn, 600 Kilometer lang.

Die Bilanz ist entsprechend ernüchternd: ein gutes Drittel der Starterinnen und Starter musste vorzeitig beenden oder kam nach dem Zeitlimit in Nyons an. Es war sicherlich eine der denkwürdigsten und härtesten Austragungen des Ventoux-Brevets.

Leider war aufgrund der Wind- und Schneeverhältnisse in diesem Jahr der Gipfel für die meisten unerreichbar. Was blieb, war nur der sehnsüchtige Blick auf Postkarten, Grafiken und Etiketten, denn zu sehen war bei der vom Saharastaub gelben Luft und und dem schwarzen Gewölk über dem Gipfel ebenfalls so gut wie nichts vom Giganten der Provence.